
🐕 🐾 Welpen-Sozialisation
Welpen sozialisieren
Die ersten 8–16 Wochen prägen das Verhalten deines Hundes. So gibst du deinem Welpen einen guten Start.
Ein gut sozialisierter Welpe wird ein selbstbewusster, freundlicher Hund. Die ersten 8–16 Wochen sind entscheidend.
📅 Das Sozialisationsfenster
Zwischen 8 und 16 Wochen ist der Welpe am aufnahmefähigsten für neue Eindrücke.
Bis zur vollständigen Impfung: Orte mit vielen unbekannten Hunden meiden. Aber: Menschen einladen, ruhige Spaziergänge, verschiedene Geräusche.

✅ 40 Tipps für erfolgreiche Sozialisation


- Schritt für Schritt vorgehen. Den Welpen nicht überfordern.
- Ruhiges und neugieriges Verhalten belohnen. Kein Zwang.
- Verschiedene Menschen einführen: Kinder, Ältere, Menschen mit Hüten.
- Verschiedene Geräusche: Staubsauger, Verkehr, Donner. Mit Leckerli positiv verknüpfen.
- Welpen mit verschiedenen Hunderassen und -größen bekannt machen—immer bekannte, gesunde Hunde.
- Katzen unter Aufsicht einführen. Den Welpen ruhig schnuppern lassen; ruhiges Verhalten belohnen.
- Menschen mit Hüten, Sonnenbrillen, Bärten oder Mänteln—damit der Welpe lernt, dass Aussehen variiert.
- Kinder: immer beaufsichtigt, ruhig und auf Augenhöhe. Kindern beibringen, wie man einen Welpen anspricht.
- Besucher Leckerli geben lassen. So lernt der Welpe, dass Fremde auch nett sein können.
- Untergründe: Gras, Kies, Fliesen, Holz, Gummi. Den Welpen darauf laufen und schnuppern lassen.
- Treppen hoch und runter—ruhig, mit Belohnungen. Bei jungen Welpen auf steile Treppen achten.
- Wasser: flache Pfützen, sanfte Bäche. Niemals zwingen; selbst erkunden lassen.
- Autofahrten: kurze Fahrten, positive Verknüpfung (Spielzeug, Leckerli). Langsam steigern.
- Den Welpen alle Räume im Haus erkunden lassen. Jeder Raum kann anders riechen und klingen.
- Balkon oder Terrasse: neue Geräusche und Aussichten. Immer beaufsichtigt.
- Regelmäßig Pfoten, Ohren und Maul anfassen. Gewöhnt an Pflege und Tierarztbesuche.
- Täglich bürsten und kämmen—auch bei kurzem Fell. Ruhigen Moment daraus machen.
- Krallen schneiden: mit Berühren der Pfoten beginnen, bis zum eigentlichen Schneiden steigern.
- Baden: lauwarmes Wasser, ruhige Stimme. Nach dem Baden belohnen.
- Hochheben: kurzes Heben und Absetzen üben. Wichtig für Transport und Pflege.
- Tierarztuntersuchung simulieren: Maul fühlen, Ohren prüfen, Körper berühren. Mit Leckerli belohnen.
- Staubsauger: erst aus, dann aus der Ferne an. Bis der Welpe ruhig daneben liegen kann.
- Verkehrsgeräusche: mit ruhigen Straßen beginnen, zu stärkerem Verkehr steigern.
- Gewitter über Aufnahmen: leise, mit Spiel oder Leckerli kombinieren.
- Türklingel: Geräusch üben und ruhiges Bleiben belohnen. Bellen bei Besuch vermeiden.
- Sirenen (Rettung, Feuerwehr): über Aufnahmen oder aus der Ferne. Immer positiv verknüpfen.
- Feuerwerk: über Aufnahmen vor Silvester. Macht echtes Feuerwerk weniger beängstigend.
- Radfahrer: Räder aus der Ferne vorbeifahren lassen. Belohnen wenn der Welpe ruhig bleibt.
- Fremde, die ruhig näher kommen: auf der Straße oder im Park üben. Kein Druck zum Streicheln.
- Allein sein: mit Sekunden beginnen, auf Minuten steigern. In sicherem Raum.
- Transportbox oder Körbchen: mit Leckerli und Spielzeug zu schönem Ort machen. Niemals als Strafe.
- Leinenlaufen: zuerst drinnen, dann im Garten, dann draußen üben.
- Regen und Wind: kurze Spaziergänge bei verschiedenen Wetterbedingungen.
- Positives Spiel mit Spielzeug: Zerrspiel, Apportieren, Suchen. Spiel als lustig und sicher lehren.
- Grundkommandos: Sitz, Bleib, Komm, Name. Kurze Einheiten, viele Belohnungen.
- Verschiedene Orte besuchen: Tierarzt (auch zum Kennenlernen), Zoofachgeschäft, Freunde.
- Handfütterung: gelegentlich aus der Hand füttern. Stärkt Vertrauen und Bindung.
- Verschiedene Höhen: niedrige Bank, Bordstein, kleine Stufe. Selbstvertrauen aufbauen.
- Welpen beibringen, von Fremden berührt zu werden (z.B. beim Hundefriseur). Schritt für Schritt.
- Jede neue Erfahrung positiv beenden. Stoppen bevor der Welpe überreizt wird.
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